Gewitter stoppte vor unserem Zeltlager

Als Royal Rangers waren wir zu Anfang der Sommerferien wie jedes Jahr auf unserem Sommercamp. Doch für den wichtigsten Abend – den geistlichen Höhepunkt des Camps – waren starke Gewitter angesagt.
Viele Rangers hatten größten Respekt vor dem Wetter und achteten auf jeden Wind und jede Wolke, denn im Vorjahr hatten sie ein äußerst heftiges Unwetter erlebt, was viele Zelte einstürzen ließ und das gesamte Camp prägte.

Als der Abend begann, konnten wir auf dem Wetterradar verfolgen, dass der Kern der Gewitterzelle genau auf unseren Zeltplatz zusteuerte. Und gerade als wir mit der Anbetungszeit angefangen hatten, füllte sich der Himmel um uns mit den ersten Blitzen und Donner grollte über uns hinweg. Viele Rangers bekamen Angst. Während das Gewitter südlich und westlich unseres Platzes schon deutlich zu sehen und zu hören war, beschlossen wir gemeinsam gegen die Angst und das Gewitter zu beten und verlegten danach das Programm in die Zelte der Teams. Das Gewitter verteilte sich dann auch noch nördlich unseres Platzes. Die Blitze kamen bis zu einem Kilometer an unseren Platz heran, doch unser Platz war wie abgeschirmt vom Gewitter. Wir hatten nur ein ganz bisschen Regen und es war so, als ob das Gewitter vor unserem Camp gestoppt wurde und um den Platz herum ging.
Wir erlebten das als große Bewahrung – und für viele der Rangers war klar: Hier war Gott im Spiel und er hat gezeigt, dass er auch über das Wetter Herr ist! So wurden auch einiger Ranger vom Schock des Vorjahres geheilt. Wir sind dankbar, Gottes Schutz so stark und persönlich erlebt zu haben.

Christopher, 27, Ludwigsburg

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